Bier allein ist eigentlich schon Poesie genug. Schließlich entsteht die beste Poesie durch Alkohol. Aber Poesie über Bier ist doch mal was...

Die Bier-Affen

Bieraffen wenig laufen.
Sie sitzen nur und saufen.
Sie haben dicke Bäuche.
So wollen es die Bräuche.

© Erhard Horst Bellermann
(*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker
Quelle: Bellermann, Menschs Tierleben, Schardt Verlag, 2001

Blondes

Ein kühles Blondes am Abend,
erquickend und labend.

Eine heiße Blondine pro Nacht,
hat noch jeden scharf gemacht.

Doch viele Blonde, ob heiß oder kalt,
machen schnell dick oder schneller alt.

© Erhard Blanck 
(*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler

Wer Bier kauft

Wer Land kauft, muß Steine bezahlen,
Wer Fleisch kauft, erhält es nicht schier,
Selbst bei Eiern kauft man auch Schalen,
Nur wer Bier kauft, kauft nichts als Bier.

Bier.

Flüssiges Brot.

Karl Julius Weber 
(1767 - 1832), deutscher Jurist, Privatgelehrter und Schriftsteller

Bezeichnung für Bier, nach K. J. Weber, 1826

Schnapsideen

In Bierlaune kommt man auf Schnapsideen.

© Rupert Schützbach 
(*1933), deutscher Aphoristiker und Epigrammdichter

Quelle: »WeltAnschauung«, Edition Töpfl

Verloren

Wenn der Däne verliert die Grütze,
der Franzose seinen Wein,
der Schwabe die Suppen
und der Bayer das Bier -
so sind sie verloren alle vier.

Nach Ablauf der 70-Jahre-Schutzfrist sind diese Werke gemeinfrei und können durch jedermann genutzt werden.
Alle anderen Werke und Texte bedürfen der Genehmigung.

Sollte sich trotz aller Sorgfalt ein Text eines Autors ohne dessen Zustimmung in unserer Sammlung befinden, bitten wir sie/ihn höflich, mit uns Kontakt aufzunehmen, damit wir den betreffenden Text umgehend entfernen können.

Poesie. Bierpoesie!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.